Das ist neu

8.10.2018: Die Bonner Kulturlandschaft bleibt bunt. In der Harmonie feiern zwei Erbinnen des legendären Buena Vista Social Club eine herrliche Latino-Party, im Ortszentrum Dottendorf kämpft das Peter Protschka Quintett mit der Technik, in Rheinbach erhält Krimiautorin Val McDermid einen Glasdolch, im WCCB lässt Sascha Grammel die Puppen tanzen, im Pantheon setzen Martin Zingsheim und das Prometheus-Quintett zahlreiche Filmmusiken in den Sand, und im Kammermusiksaal versuchen Stimmrausch, Broadway-Melodien in Arien-Form zu singen, zu spielen und zu tanzen.

 

28.9.2018: Vor allem in der Harmonie steht derzeit ein Konzert nach dem nächsten auf dem Programm. Das Omer Klein Trio fasziniert mit Latino-Rhythmen, Shakatak mit virtuos gespielter Fahrstuhlmusik, Jan Plewka & Marco Schmedtje mit Songs von Rio Reiser und Simon & Garfunkel. Beim Deutschen Friedenssong-Wettbewerb gab es ebenfalls einige musikalische Überraschungen - und dann wäre da noch der Auftakt zur Reihe "Next Generation", bei der neben Steal A Taxi die junge Band Rapture einen derart fantastischen Auftritt hinlegt, dass sich die Teilnehmer der kommenden Rockpalast-Konzerte ganz schön anstrengen müssen, um das zu toppen. Im Pantheon verteilten derweil Storno kritische Töne und eine gute Dosis Wahnsinn, während im Euro Theater Central das „Endspiel“ eingeläutet wurde.

 

21.9.2018: Bonn steht derzeit im Zeichen des Beethovenfests. Kit Armstrong und die Academy of St. Martin in the Fields haben dabei ein virtuosers Konzert im WCCB gegeben, während am Rande unter anderem Wooden Elephant das Radiohead-Album „Kid A“ für Streicher arrangiert hat, Emil Brandqvist mit seinem Trio die Harmonie verzauberte und Hankelmusik irgendwas verstrahlt Modernes machte. Derweil läuft auch das Pantheon wieder an: Rainer Pause und Norbert Alich zeigen ihr neues Solo, die Kölner Kollegen von Stunk Unplugged machen ihre Aufwartung, Ulan & Bator genießen im wahrsten Sinne des Wortes Narrenfreiheit, und Valentine wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Außerdem begeistern die neue GOP-Show „Appartement“ sowie der Abend mit Max Raabe, während Cole Porters „Kiss me, Kate“ ohne ironische Brechung in der Bonner Oper zwar musikalisch überzeugt, inhaltlich aber scheitert.