Das ist neu

4.6.2018: Noch ist die Sommerpause nicht ganz da. Die letzten Premieren werden gefeiert, darunter die der herrlich bissigen Satire „Schlafende Hunde“ und der türkisch-deutschen Liebesgeschichte „Anziehungskräfte“. Auch die Michael-Barfuß-Produktion „The Songs of Bob Dylan“ mit Lucas Sanchez stand im Pantheon erstmals auf dem Programm. In den Kammerspielen diskutierten Jugendliche derweil über das Wir-Gefühl, während sich John Cleese in der Philharmonie Köln über die Wurzeln des Humors ausließ. Vocaldente versuchten sich ebenso wie die Feisten an ihrem neuen Programm, und Dagmar Schönleber erzog sich ihr Publikum. Oder versuchte es zumindest.

 

20.5.2018: Die letzten zwei Wochen waren in vielerlei Hinsicht recht ereignisreich. Das Jazzfest bot allerlei Ungewohntes, Ausbrechendes und Faszinierendes, durchbrach mit Künstlern wie Lage Lund und Pablo Held Hörkonventionen undsorgte doch vor allem immer dann für Begeisterung, wenn Musiker bei aller Freiheit auch der Form treu blieben, so wie etwa bei doch mit Wolfgang Haffner, Makoto Ozone und Aaron Goldberg. Gewohnt vielfältig erwies sich auch die Bonner Theaternacht, die in diesem Jahr zugleich Solidarität mit dem von massiven Kürzungen bedrohten Euro Theater Central bewies. Dieses zeigte ein paar Tage später mit dem „Sandmann“, warum es für die Bundesstadt eigentlich unverzichtbar ist. Dazwischen noch weitere Termine: Gerburg Jahnke hatte mal wieder in die Oper geladen, wo die Bandbreite von Heilkacken bis Lobbyarbeit reichte; in der Springmaus sorgten Blechreiz für einen neuen Blick auf Blasmusik; und im Pantheon war nicht nur Frank Goosen zu erleben, sondern auch der Auftakt des Liedermachersommers mit einem Konzert von Max Prosa.