9.6.2026: Beim Festival Musik und Wein oberhalb der Klosterruine Marienthal haben sowohl die US-Bassistin Nik West als auch Kasalla abgeliefert und abgerockt. Gleiches gilt für das Marcus Schinkel Trio, das im Pantheon den ewig jung gebliebenen Ernie Watts dabei hatte. Fantastisch war zudem das Jubiläumskonzert von "Over the Border" in der Philharmonie Köln, bei dem einmal mehr herausragende Musikerinnen und Musiker zeigten, wie einfach man miteinander harmonieren kann. Wenn man es denn zulässt. Derweil betont der bunt karierte Elefant Elmar im Jungen Theater, wie wertvoll Individualität ist und wie sehr auch sie eine Gemeinschaft besser macht. Wenn doch nur alle auf die Kultur hören könnten...
1.6.2026: Jan Preuß kennt sie alle, die verrückten Situationen aus dem Alltag eines Erziehers: Durchsetzungsschwache Mütter treffen auf starrköpfige Kinder und fordern trotzdem, dass ihr Sohnemann in der Kita mit dem Feuerzeug spielen darf, weil ihn das beruhigt; In den Brotdosen tummeln sich schon längst Burger, Chicken McNuggets und der McFlurry von gestern; und die Kolleginnen und Kollegen verzweifeln derweil an der Suche nach dem Farbwürfel für "Tempo, kleine Schnecke." In der Springmaus plaudert er nun aus dem Nähkästchen.
30.5.2026: Horst Evers hat mit einigen Satiriker-Kollegen eine Radio-Sendung im Pantheon aufgezeichnet, während Johann König findet, dass sich dort auch bestens Fernsehen machen lässt. Im Brückenforum lesen derweil Moritz Netenjakob und Christoph Maria Herbst aus ihren Lieblingstexten und danken Loriot, und Abdelkarim sucht in der Springmaus verzweifelt nach einem Markenzeichen. Weiter geht's mit ganz viel Musik: Torsten Goods verschmilzt bei der Dottendorfer Jazznacht Improvisiertes mit Pop und Disco, der 16-jährige Taj Farrant rast in der Harmonie mit Tempo 180 über die Saiten, Element of Crime zeigen sich in der Oper ganz gelassen, und Cantautore Pippo Polina begeistert im Pantheon mit traumhaften Melodien und klarer Haltung. Den Vogel schießen jedoch Hazmat Modine ab, die im Rahmen des Bonner Schumannfests so ziemlich alle musikalischen Einflüsse in einen großen Schmelztiegel werfen - und einen Goldbarren nach dem anderen herausziehen.
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